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Hinweise
für Redner
Als Veranstalter einer Konferenz verpflichten Sie ein Team von professionellen
Konferenzdolmetschern, um die Kommunikation zwischen Teilnehmern aus
unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen sicherzustellen.
Sehen Sie
in den Dolmetschern Ihre Verbündeten, die Ihnen helfen
wollen, Ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln.
Sie können ihnen Ihrerseits helfen, indem Sie unsere Hinweise
für Redner beachten:
Manuskriptkopien: Wenn
Sie ein Manuskript verlesen oder sich weitgehend an Ihre Notizen
halten wollen, dann übergeben Sie bitte Kopien dieser
Unterlagen dem Konferenzsekretariat zur Weiterleitung an die
Dolmetscher. Die Dolmetscher übersetzen nicht einfach
Wörter, sondern vermitteln Sinnzusammenhänge. Anhand
Ihrer Unterlagen machen sie sich mit dem Inhalt und der Terminologie
Ihres Referats vertraut. Sie können und sollen dennoch
frei vortragen und brauchen sich keineswegs sklavisch an Ihr
Manuskript zu halten. aiic-Dolmetscher sind an das Berufsgeheimnis
gebunden. Sie behandeln Ihre Unterlagen vertraulich und geben
Sie Ihnen auf Wunsch zurück.
Terminologielisten: Wenn
es in Ihrem Referat um ein fachlich spezialisiertes Thema geht,
dann übergeben Sie bitte den Dolmetschern verfügbare
Terminologielisten und Hintergrundmaterial dazu, möglichst
in mehreren Sprachen. Sie können dem Konferenzsekretariat
auch die Durchführung einer Informationssitzung mit den
Dolmetschern vorschlagen. Dieses Zusammentreffen mit den Rednern
bietet den Dolmetschern Gelegenheit, Fragen zum fachlichen
Inhalt zu klären, um Ihren Beitrag noch besser dolmetschen
zu können.
Folien,
Tabellen, Filme: Wenn
Sie Ihren Vortrag mit Hilfe von Power Point planen oder dabei
Filme, Charts oder Folien zeigen, dann geben Sie bitte einen
Ausdruck der Tabellen, Abbildungen oder Legenden den Dolmetschern.
Diese arbeiten mitunter in Kabinen, von denen aus sie die
Leinwand nicht oder nur unzureichend sehen können, und
müssen dann auf die gedruckte Fassung zurückgreifen
können. Nützlich ist es, wenn Sie die Abbildungen
vorher mit Ihren Dolmetschern durchgehen können.
Redegeschwindigkeit: Beim
Ablesen spricht man zumeist schneller als in freier Rede, ohne
sich dessen bewusst zu sein. Teilnehmer, insbesondere jene,
die nicht in ihrer Muttersprache zuhören können,
folgen Ihnen vielleicht nur mit Mühe, und Ihr Beitrag
könnte so an Wirkung verlieren. Eine normale Seite (30
Zeilen à 55 Anschläge) sollte nicht schneller als
in 3 Min. vorgetragen werden.
Mikrofon: Überprüfen
Sie vor Beginn, ob Ihr Mikrofon eingeschaltet ist, aber klopfen
Sie bitte zu diesem Zweck nicht auf das Mikrofon und blasen oder husten Sie nicht hinein, weil diese Geräusche über
die Kopfhörer unangenehm verstärkt in den Ohren der
Dolmetscher ankommen. Sprechen Sie statt dessen einen Gruß oder
den Dank an den Vorsitzenden ins Mikrofon. Sprechen Sie aus
einer Entfernung von mindestens 30 cm und höchstens 60
cm direkt ins Mikrofon, ohne den Kopf einem von Ihnen angesprochenen
Nachbarn zuzuwenden. Handmikrofone, die weitergereicht
werden, halten Sie bitte nahe vor den Mund. Wenn Sie sich vom
Rednerpult abwenden müssen, um zum Beispiel Dias auf der
Leinwand zu kommentieren, dann verwenden Sie bitte ein Umhänge- oder Ansteckmikrofon.
Sonst werden die Dolmetscher in ihren schalldichten Kabinen
Sie auch dann nicht hören, wenn Sie lauter sprechen. Bei
Fragen wenden Sie sich bitte an den Konferenztechniker.
Kopfhörer
und Empfänger: Lassen
Sie während Ihres Vortrags Ihren Kopfhörer nicht
in der Nähe des Mikrofons liegen, weil sonst ein unangenehmes
Rückkopplungspfeifen auftreten kann. Wenn Sie jedoch
während der Diskussion auf Fragen aus dem Saal antworten
möchten, dann legen Sie sich bitte einen eingeschalteten
und auf den richtigen Kanal eingestellten Kopfhörer
samt Empfänger bereit, um auch die Verdolmetschung der
an Sie gerichteten Fragen mitzubekommen.
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